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Wochenende #2: Entfremdung.



G E B E T

„Geheimnisvoll waltest du überall, Herr, und überall bist du verborgen. Du bist in der Höhe zugegen, und sie fühlt dich nicht; du bist in der Tiefe zugegen, und sie umgreift dein Wesen nicht. Ganz bist du nur Wunder, wo immer wir dich suchen. Nahe bist du und ferne. Wer gelangt zu dir? Der forschende Geist mit all seinen Sinnen vermag es nicht. Dir naht der Glaube nur, nur die Liebe, nur das Gebet.“ (Ephräm der Syrer, 400 n. Chr.)


Wir begreifen Gott nicht vollständig mit unserem Verstand. Unsere Beziehung lässt sich nicht allein kognitiv erfassen. Es geht um Glaube, es geht um Liebe, es geht um das Gebet. Wir werden nicht erleben, ob sie uns mit Gott verbinden, wenn wir es nicht einfach tun. Glauben, vertrauen, lieben, beten und neu staunen.


V E R S

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme.“ Psalm 19, 2-4.


Die Natur spiegelt Gott in seiner Größe, Schönheit und Unfassbarkeit wider. Sprachlos, wortlos erinnert sie uns an ihren Erschaffer. Die orangeroten Himmelsfäden am frühen Morgen, mächtige raue Bergketten, türkisfarbene Meeresbuchten und funkelnde Sternschnuppen am Nachthimmel. Sie erzählen uns wie Gott ist, lassen uns staunen und Gott neu erfahren.


Z I T A T & R E F L E K T I O N


„Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige, immer ist der wichtigste Mensch: der dir gerade gegenübersteht, immer ist die wichtigste Tat die Liebe.“ Meister Eckhart

Wir sind oft nicht mit uns verbunden, weil wir dem Gestern nachhängen oder uns schon im Morgen verlieren. Doch mein Körper ist nur im Hier und Jetzt.

  • Was ist dir für heute wichtig?

  • Welchen Menschen triffst du heute?

  • Welche Aufgabe steht an?

Bete konkret für die Person und Tat, die für dein Heute wichtig ist.

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