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  • Autorenbildfraeulein_franzi

2 Kor 4: Und es wird hell.

Aktualisiert: 26. März 2021


„Denn derselbe Gott, der gesagt hat: „Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus Christus den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.“ 2 Kor 4,6

Es wird momentan früh dunkel und der November beschert nur wenige Sonnenstunden. Wenn sich die Dunkelheit früh um uns schließt, spüren wir das momentan nicht nur äußerlich, sondern vielleiht auch innerlich. Der Lockdown im November lastet in seiner Schwere auf uns und wir suchen nach Wegen diesem Gefühl zu entfliehen. Doch unsere Kapazitäten und Möglichkeiten sind begrenzt und wir finden nicht immer, was wir suchen.


Dieses vierte Kapitel ist für mich ein Juwel unter den Trostfragmenten dieses Buches. Allein beim Lesen fühle ich mich leichter und Paulus malt uns glorreiche Glanzlichter der Hoffnung vor unsere Augen und Herzen.


Denn das Evangelium wirft gerade auch in dunklen Zeiten tröstliche Strahlen und leuchtet umso heller, je mächtiger die Dunkelheit versucht Raum um uns herum, aber auch in uns, einzunehmen.

Und Dunkelheit lässt sich nur durch Licht vertreiben.


Gott ist derjenige, der das tun kann. Der mächtig genug ist über Licht und Dunkelheit zu verfügen. Er hat das bereits bewiesen und Paulus erinnert uns an die Anfänge unserer Zeit. Im Anfang der Welt war Chaos und Dunkelheit beherrschte das Universum. Dieser Zustand wird gesprengt, als Gott spricht: „Es werde Licht“ und das auch geschieht. Es ward Licht. Und Licht hat alles verändert. Gottes Worte hatten die Macht echtes Licht zu schaffen und unseren Kosmos in Gang zu bringen.


Dieser Gott ist heute noch derselbe. Dieser Gott, der Licht aus tatsächlicher Finsternis hervorstrahlen lassen kann, der kann es auch in unserem Inneren hell werden lassen.


Er kann Perspektive und Leuchten schenken, wo wir gerade nicht weitersehen und das Staunen verlernen. Er kann Hoffnung aufzeigen, wo wir den Mut und die Kraft verloren haben. Er selbst wird zu unserem Licht, das uns in diesen Novembertagen erhellt.


Er macht das in dem er uns Jesus gibt. Mitten rein in das Dunkel unserer Existenz ist Jesus getreten und zeigt uns das Licht Gottes. Wenn wir auf ihn blicken sehen wir nicht nur seine Schönheit und Liebe, sondern wir sehen durch dieses Licht auch alles andere.


Und dann wird es hell.


Ins uns und auch in der Welt um uns herum.

„Denn Gottes Gnade soll immer mehr Menschen erreichen, damit dann auch eine wachsende Zahl Gott dankt und ihm die Ehre gibt.“ 2 Kor 4,15

Wem kannst du dieses Licht gerade zeigen?

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